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| Distanz: | 109 km (Alternativstrecken: 41/71 ) |
| Kontakt: |
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| Profil: | wellig, 500 Hm, Schwierigkeitsgrad: 225 Punkte ![]() |
| Strecke: | Düsseldorf - GWR-Vereinshaus, Fleher Brücke, Neuss, Neuenbaum, Gohr, Hoeringen, Neurath, Neuenhausen, Speck, Norf, Neuss, Neuenbaum, Gohr, Hoeringen, Speck, Norf, Neuss, Fleher Brücke, Düsseldorf - GWR-Vereinshaus |
Hape Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer musste als Namensgeber für diese RTF des Vereins Grün-Weiß-Rot Düsselorf herhalten. Dem Namnegeber "zu Ehren" führte die Route vom GWR-Vereinshaus im Düsseldorfer Süden an den linken Niederrhein rund um Horst Schlämmers vermeintliche Heimat Grevenbroich. Das GWR-Vereinshaus ist der Starort einiger weiterer RTF, die - jedenfallls soweit uns bekannt - alle den Weg über die Fleher Brücke ins niederrheinische Flachland nehmen. Topografische Höhepunkte gibt es hier kaum, allenfalls die Vollrahter und Neurather Höhen - renaturierte Abraumhalden aus dem Braunkohlen-Bergbau - sorgen für ein paar Höhenmeter. So stand die Vollrather Höhe auch im Programm der Horst-Schlemmer RTF. Die bot ansonsten typische niederrheinische Landschaft: weite landwirtschaftlich gepägte Flächen unterbrochen durch die Silhouette von Braunkohlekraftwerken und die schon erwähnten Halden.
Überzeugen konnte die Strecke dabei allerdings nicht, denn vor allem der erste Teil der Route war verkehrsreich und nicht sehr schön geführt. Nun ist es natürlich schwierig, im Gebiet zwischen Düsseldorf und Neuss verkehrsarme Straßen zu finden, wenig attraktiv war allerdings, dass genau dieser Streckenteil von den Teilnehmern der langen 110 km-Strecke zweimal absolviert werden musste. Eine echte 110 km-Strecke gab es nämlich nicht - man beschied sich mit einer 70 km-Runde, an die im Anschluss die 40er-Schleife nochmal zu fahren war.
Nachdem wir uns gemeinsam mit zahlreichen Vereinskollegen - die Veranstaltung war der etwas verspätete gemeinsame Start in die diesjährige RTF-Saison - ob der etwas zähen Schleife am Schluss sprichwörtlich ins Ziel gequält hatten, durften wir dort den Organisatoren beim Abauen zuschauen. Startfenster der RTF war von 10-13 Uhr, wir trafen gegen 15:45 Uhr im Ziel ein, man hätte also bei einer Startzeit von 13 Uhr weniger als 3 h Zeit für die RTF gehabt, wenn man denn im Ziel noch Kaffee und Kuchen hätte haben wollen ...
Fazit: Die Organisatoren hatte sich beim Rahmenprogramm (u.a. Chearleader zur Bespaßung der Teilnehmer vor dem Start) zwar mächtig ins Zeug gelegt. Bedingt durch die wenig inspirierte Streckenführung mit der Wiederholung der 40er-Schleife und den sehr frühzeitigen Abbau der Zielverpflegung kann man die Veranstaltung aber leider nur eingeschränkt empfehlen.